Museum Treuchtlingen

Die interaktive Erfinderwerkstatt

Hier können sich Besucher selbstbestimmt mit typischen, regionalen Themen beschäftigen und so gleichzeitig die Geschichte der Region kennenlernen. Er wurde von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen zusätzlich bezuschusst.

Folgende Ausstellungsthemen wurden in der Erfinderwerkstatt realisiert:

1. Station „Musikautomaten“:

Musikautomat

Im neuen Eingangsbereich des Museums wird das Thema Musikautomaten des beginnenden 20. Jahrhunderts präsentiert. Dazu digitalisierten wir die Musik von 16 Tonträgern unseres Polyphonschrankes, der 1910 in den Leipziger Polyphonwerken hergestellt wurde. Mittels eines Münzeinwurfs können die Besucher des Eingangsbereichs in unserem Museum nun wie bei einer „digitalen Juke-Box“ verschiedene Musikstücke anhören. Ein Angebot, das von unseren Museumsbesuchern begeistert angenommen wird und das innerhalb des Naturparks Altmühltal einzigartig ist.

Darüber hinaus können unsere Besucher hier die Funktionsweise von Spieluhren an einer Walze testen, die sie selbst mit Stiften bestücken.

2. Station „Textilien & Textilverarbeitung“:

Textilverarbeitung

Hierfür entstanden zwei Spielmodule:

An einem mannshohen Webrahmen können Webtechniken ausprobiert werden. Gleichzeitig wird klar, welche Webarten es gibt bzw. wie zeitaufwändig die Herstellung von Stoffen war.

Am Mikroskopiertisch können Besucher mittels eines Stereo-Mikroskops Textilien aus bäuerlichen und bürgerlichen Haushalten betrachten.

3. Station „Zeitreise“ (Verkleiden) mit Foto-Point:

Fotopoint

Am Foto-Point können Besucher in historische Gewänder aus Römerzeit, Mittelalter (Repliken), aber auch in Eisenbahnuniformen und die „Treuchtlinger Tracht“ (Originale) schlüpfen.

Anschließend besteht die Möglichkeit vor einem zur Epoche passenden Hintergrund ein digitales Foto zu schießen und dies per Mail nachhause zu schicken. Auch dieses Angebot ist innerhalb des Naturparks Altmühltal einmalig und wird rege genutzt.

4. Station „Treuchtlingen als Eisenbahnerstadt“ (Bahnbauwerke um 1900):

Saxonia

Treuchtlingen entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts aufgrund seiner geografischen Lage zum Eisenbahnknotenpunkt. Die Verteilung der Kräfte im Inneren verschiedener Brückenformen können unsere Besucher an dieser Station testen.

Zur Station gehört auch das Modell einer „Saxonia“ mit historischer Vitrine. Beides wurde um 1900 vom Treuchtlinger Lokomotiv-Führer-Verein gebaut. Ein einmaliges Exponat, das sich großer Beliebtheit erfreut.

5. Station „Gebrauchsgegenstände aus dem Haushalt“ (Optimale Behälter – minimale Oberflächen):

Alltagsgegenstände

Unser Museum verfügt über unzählige Gefäße, Büchsen, Schachteln und Flaschen. Viele dieser Gebrauchsgegenstände sind in irgendeiner Weise rund. An der Station erfahren unsere Besucher, dass runde Behälter mehr Volumen aufnehmen können als eckige Behälter. Außerdem zeichnen sich runde oder annähernd runde Gefäße durch eine hohe Stabilität aus, was wir hier spielerisch vermitteln: Objektbeschriftungen zur Herkunft und zum Gebrauch einzelner historischer Alltagsgegenstände versorgen die Besucher mit klassischen Hintergrundinformationen.